Fußgängersicherheit in der Ludwigstraße und Maximilianstraße in Jockgrim

Die Ludwigstraße und die südliche Maximilianstraße  ist an vielen Stellen sehr eng. Dies geht leider einseitig auf Kosten der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer. Die sog. Schrammborde sind als Gehweg auf weite Strecken nicht nutzbar, weil zu schmal . Die einst den Anwohnern fest zugesagte (!) durchgängige Gehwegbreite von mind. 85cm
wurde nicht realisiert. Fußgänger müssen die Fahrbahn benutzen, immer wieder rauf
und runter vom Gehsteig. Es handelt sich real um eine Verkehrsmischfläche. Noch verschärft wird die Situation für Personen mit Kinderwagen, Senioren mit Rollator oder Gehbehinderte, durch die nicht völlig abgesenkten Randsteine. Die Situation  ist  im Straßenplan graphisch aufbereitet, die Gehwegbreiten sind farblich  besonders gekennzeichnet.

Legende-Gehwegplan

Die Problematik des engen historischen Straßenquerschnitts wurde bei der Teil-
Sanierung vor 10 Jahren durchweg zu Lasten des Fußgängerverkehrs aufgelöst.

Über 80  Anwohner beantragen bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Antrag)

  • Kennzeichnung der realen Verkehrsmischflächen mit den entsprechenden Verkehrsschildern; Markierung eines Fußgänger- und Radfahrer-Vorrangbereichs in einer Breite von 1,5m auf beiden Seiten der Straße; Absenkung/Beseitigung der Fahrbahnrandsteine im Vorrangbereich;
  • Verlängerung der Beschränkung auf 30 km/h mindestens bis zur Kreuzung Maximilianstraße/Schiller-/Zeppelinstraße (entsprechende Maßnahmen sind im Koalitionsprogramm der Landesregierung enthalten!);
  • deutliches Vorziehen des Ortsschilds und der 30 km/h-Beschränkung am Ortseingang sowie Lösung für die Problematik des dort endenden Radwegs (Beschilderung, Markierung,…);
  • rechtlich verbindliche Sicherstellung, dass in Rheinzabern keine weitere Erschließung eines Neubaugebiets („Lückenschluss“) ohne Umsetzung der Wiesenweganbindung erfolgt.

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